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Schuldekan Jörg Spahmann und Schuldekan Jürgen Heuschele
Schuldekan Jörg Spahmann und Schuldekan Jürgen Heuschele

Herzlich Willkommen
auf der Homepage der Schuldekane
für Heilbronn, Brackenheim, Öhringen, Neuenstadt und Weinsberg

Wir möchten Lehrerinnen und Lehrer in den Kirchenbezirken Heilbronn, Brackenheim, Öhringen, Weinsberg und Neuenstadt  „fit für Religion“ machen. Was das konkret bedeutet, können Sie sich auf unserer Website in Ruhe anschauen. Fragen, die darüber hinaus gehen, beantworten wir gerne telefonisch oder in einem Gespräch. Sie finden unsere Kontaktdaten und Öffnungszeiten am Fußende der Website.

!!! Bitte beachten Sie !!!

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

unsere Büros sind aufgrund der Corona-Pandemie für den Publikumsverkehr bis nach den Osterferien geschlossen. Alle Veranstaltungen, Fortbildungen und Arbeitsgruppen sind ebenfalls bis nach den Osterferien abgesagt. Neue Termine geben wir rechtzeitig bekannt. Unsere Bibliotheken sind ebenfalls geschlossen.

 

Über die normalen Kommunikationsmöglichkeiten sind wir aber weiterhin für Sie erreichbar.

 

Herzliche Grüße, bleiben Sie gesund und Gott befohlen!

Jürgen Heuschele und Jörg  Spahmann

 

(Stand: 18. März 2020)

 

Unser aktuelles Fortbildungsprogramm und die Tagung in Löwenstein als PDF-Download.

Schulseelsorge zu Corona-Zeiten

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

mit Fortschreiten der Isolierungsmaßnahmen und Schließung der Schulen ist davon auszugehen, dass der Bedarf an seelsorgerlichem Handeln auch in unseren Schulgemeinschaften zunimmt. Wir haben dazu eine extra Seite erstellt, auf der Sie speziell zum Thema "Schulseelsorge zu Corona-Zeiten" Informationen und Links finden.

 

Bitte melden Sie sich, wenn Sie Hilfe und Unterstützung benötigen!!!

 

(Stand: 03. April 2020; 10:25)

 

Digitaler RU für die kommenden Wochen

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

in einigen Schulen wird den Schülerinnen und Schülern auf digitalem Weg Unterrichtsmaterial bereitgestellt. Wir wollen diese Bemühungen unterstützen und verweisen hier auf digitale Angebote. Wir bemühen uns, Ihnen neue Links und neues Material möglichst schnell zur Verfügung zu stellen und die Angeobte regelmäßig zu aktualisieren.

 

Sollten Sie auf hilfreiches Material oder hilfreiche Links stoßen, sind wir über Ihre Mithilfe sehr dankbar und veröffentlichen diese gerne auch hier auf unserer Seite. Schreiben Sie einfach an steffen.baeuerle@elkw.de. Vielen Dank!

 

(Stand: 03. April 2020; 18:17)

 

Queres aus Quarantäne: Zehn Gebote für die Corona-Zeit

 

Auf Martin Luther geht der Gedanke zurück, dass ein glaubender Mensch jeden Tag „neue Dekaloge“ entwerfen könne. Thorsten Latzel, der Direktor der Evangelischen Akademie Frankfurt, hat das angesichts der Corona-Pandemie versucht.

 

Das Wort „Quarantäne“ geht ursprünglich auf das lateinische Zahlwort quadraginta, „vierzig“, zurück. Es bezeichnete früher die vierzigtägige Isolation, die man im Mittelalter ab dem 14. Jahrhundert zum Schutz vor Pest und Seuchen über Reisende oder Schiffe verhängte - in Aufnahme alter biblischer Reinheitsvorschriften (3. Mose 12,1-8). Noch in den 1960er Jahren wurden in Deutschland bei Pockenausbrüchen infizierte Menschen zum Teil ohne medizinische Versorgung in Schullandheimen isoliert.

Während der Covid-19-Pandemie erleben wir gerade eine umfassende gesellschaftliche Quarantäne - mitten in der vierzigtägigen Fastenzeit vor Ostern. Ich glaube, dass es gut ist, wenn wir diese Zeit nicht depressiv als „Seuchen-Opfer“ erleiden, sondern aktiv und kreativ mit ihr umgehen. Und dass es gut ist, wenn die Pandemie das Beste von dem herausholt, was in uns steckt - so dass wir uns im Nachhinein vielleicht einmal über das „Gute im Schlechten“ wundern werden. Dafür kann die Fastenzeiten als Zeit des Umdenkens und der Besinnung hilfreich sein.

Ein anderes Wort für Quarantäne im 19. Jahrhundert war Kontumaz, von lateinisch contumacia: „Trotz“, „Unbeugsamkeit“. Die Corona-Auszeit sollte so eine Zeit sein, in der wir Haltung zeigen. Fromm formuliert eine gute Mischung aus Nächstenliebe, Gottvertrauen und innerem Rückgrat.

Auf Martin Luther geht der schöne Gedanke zurück, dass ein glaubender Mensch jeden Tag „neue Dekaloge“ entwerfen könne. Deshalb hier ein Versuch:

10 Gebote für die Corona-Zeit

  1. Du sollst Deine Mitmenschen lieben, komm ihnen aber gerade deswegen nicht zu nahe.
    Übe Dich in „liebevoller Distanz“. Auf Deine Gesundheit und die Deiner Mitmenschen zu achten, ist immer wichtig. Jetzt kann es lebenswichtig werden.
  2. Du sollst nicht horten - weder Klopapier noch Nudeln und schon gar keine Desinfektionsmittel oder gar Schutzkleidung. Die werden in Kliniken gebraucht, nicht im Gäste-Klo zu Hause.
  3. Die Pandemie sollte das Beste aus dem machen, was in Dir steckt. Keinen Corona-Wolf und kein Covid-Monster, sondern einen engagierten, solidarischen Mitmenschen.
  4. Du solltest ruhig auf manches verzichten. Quarantäne-Zeiten sind Fasten-Zeiten.
    Dafür gewinnst Du andere Freiheit hinzu. Das passt sehr gut in die Zeit vor Ostern.
  5. Du sollst keine Panik verbreiten. Panik ist nie ein guter Ratgeber, zu keiner Zeit, gesunder Menschenverstand und Humor dagegen schon.
    Deshalb hör auf Fachleute, beruhige andere und schmunzele über Dich selbst.
    Da macht man erstmal nichts falsch und es trägt sehr zur seelischen Gesundheit bei.
  6. Du solltest von „den Alten“ lernen. In früheren Zeiten von Seuchen und Pestilenz, als es noch keine so gute Medizin wie heute gab, half Menschen vor allem ein gesundes Gottvertrauen und die tätige Fürsorge für einander. Das ist auch heute sicher hilfreich.
  7. Du solltest vor allem die Menschen trösten und stärken, die krank werden, leiden oder sterben.
    Und auch die, die um sie trauern. Sei der Mensch für andere, den Du selbst gern um Dich hättest.
  8. Du solltest anderen beistehen, die deine Hilfe brauchen - Einsamen, Ängstlichen, Angeschlagenen. Oder Menschen, die jetzt beruflich unter Druck geraten.
    Das hilft nicht nur ihnen, sondern macht Dich auch selber frei.
  9. Du solltest frei, kreativ und aktiv mit der Pandemie umgehen. Dazu sind wir von Gott berufen.
    Du wirst am Ende vielleicht überrascht sein, was sie Positives aus Dir und anderen herausholt.
  10. Du solltest keine Angst vor Stille und Ruhe haben. Wenn die Quarantäne zu mehr Zeit zum Umdenken, zum Lesen und für die Familie führt, wäre das ein guter „sekundärer Krankheitsgewinn“.

 

Kirchen veröffentlichen Handreichung zu religiösen Feiern im multireligiösen Kontext der Schule

Stuttgart/Freiburg/Karlsruhe/Rottenburg. „Religiöse Feiern im multireligiösen Kontext der Schule“ lautet der Titel einer Arbeitshilfe zum Beginn des neuen Schuljahres für die Fachkonferenzen Evangelische und Katholische Religionslehre und für die Schulleitungen aller Schularten in Baden-Württemberg. Sie bietet Modelle, welche die wachsende kulturelle und religiöse Vielfalt an Schulen und die daraus resultierenden Bedürfnisse angemessen aufnehmen. ...

Bildungspläne ab dem Schuljahr 2016/2017 auch im Fach "Evangelische Religionslehre"

INKLUSIONSBEGLEITUNG IM RELIGIONSUNTERRICHT UND DER KONFIRMANDENARBEIT AB DEM SCHULJAHR 2015/16

EKD-Denkschrift zur Bedeutung des Religionsunterrichts